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SAP-Kopplung im halbautomatischen Lager

Anwender

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Durchgeführt wurde das Projekt von der itelligence AG, einem der weltweit führenden IT-Komplettdienstleister im SAP-Umfeld für den Mittelstand. itelligence beschäftigt über 1300 Mitarbeiter an Standorten in ganz Europa, Asien und Amerika. Dienstleistungen umfassen IT-Strategie-, Prozess- und Technologieberatung und alle Lösungen aus der SAP-Palette, einschließlich All-in-One-Lösungen und sämtlichen NetWeaver-Komponenten.

Projektumfang

Die SAP/OPC-Kopplung wird innerhalb eines großen Projekts realisiert:

Für den Kunden ist ein komplettes SAP-System (ECC 6.0) neu aufzusetzen, und zwar für alle Unternehmensbereiche wie Einkauf/Verkauf, Materialwirtschaft, Lagerverwaltung, Qualitätsmanagement, Controlling, Projektplanung, Produktionsplanung und Steuerung. Das gesamte Projekt erstreckt sich über 2000 Manntage.

Aufgabe SAP/OPC-Kopplung

Die SAP/OPC-Kopplung erstreckt sich auf die Steuerung eines halbautomatischen Hochregallagers. Ein- und Auslagerungsprozesse sind zwischen Steuerung und SAP-System zu koordinieren. Daneben müssen Leerpalettentransporte und ggf. manuelle Schrankenbedienung korrekt berücksichtigt werden.

IT-Prozess

Lösungsmöglichkeiten

Für itelligence hätte die Möglichkeit bestanden, einen eigenen Dienst für den Datentransfer zu entwickeln. Dies ist natürlich zeit- und kostenintensiv. Dieselben Nachteile gelten für eine Schnittstellenentwicklung innerhalb des SAP-Systems. Eine bestehende SAP-Schnittstelle wäre das IDoc-Format. IDoc steht für „intermediate Documents“, gemeint sind speziell formatierte „Nachrichten“, die das SAP-System empfangen und auswerten kann. Ausschlusskriterium für diese Anwendung ist der Zeitbedarf bis zur Reaktion durch das System (asynchroner Transfer). So fällt die Wahl letztlich auf den inray OPC Router, der als fertiger Dienst die Standardschnittstellen „OPC“ auf Seiten der Steuerung und „BAPI“ im SAP-System ansprechen und synchron die Daten übertragen kann. Im OPC Router selbst muss nicht programmiert werden, Fehlerhandling kann auf SAP- oder Steuerungsseite erfolgen. Last not least ist der OPC Router auch eine kostengünstige Lösung.

Einlagerungsprozess

Einlagerung

  • Palette (LE) befindet sich auf I-Punkt
  • Palette wird auf den Drehteller gestellt
  • Fördertechnik scannt Plakettenetikett
  • Transportauftrag zur Einlagerung wird angelegt
  • Palette wird zum jeweiligen Einlagerpuffer befördert

Auslagerungsprozess

Auslagerung

  • Transportauftrag zur Auslagerung wird durch ein Gabelstapler bearbeitet
  • Palette (LE) wird auf einen Auslagerpuffer gestellt
  • Palette wird via Fördertechnik zur Auslagerbahn befördert
  • Palettenetikett wird SAP gescannt
  • Prüfung auf vorhandenen Auslagerauftrag
  • Schranke öffnet sich
  • Palette wird abtransportiert

Leerpalette

Leerpalette

  • Leerpalette wird mittels Scannung avisiert
  • Leerpalette wird auf den Drehteller gestellt
  • Leerpalette wird zum gewünschten Einlagerpuffer gefahren

Entwicklung in SAP

Um die Steuerung anzubinden, sind in SAP Methoden und BAPIs zur Anlage und zur Quittierung des Transportauftrags zu entwickeln. Dazu kommen eine Methode zum Öffnen der Schranke und die Fehlerbehandlung.

entwicklung

Um die Vorgänge auszulösen, ist lediglich die Erfassung der Palette – in der Regel per Scan – nötig:

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Senior Berater, itelligence AG, Dortmund – oder über unser Kontaktformular.

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