Rein funktional – aber auch aus Sicherheitsgründen – sind die Systeme der kaufmännischen Abteilungen („IT-Netz“) in vielen Betrieben immer noch getrennt vom Produktionsnetz mit Produktions- und Prozessleitsystem bis hinunter zur Steuerungsebene.

„Vertikale Integration“ fasst in der Automatisierung die Bemühungen zusammen, Technologie-Lösungen der verschiedenen Unternehmensbereiche zu verknüpfen und Daten durchgängig elektronisch zur Verfügung zu stellen, von der Unternehmensleitebene über die kaufmännische Planung bis zur Feldebene.
Besonderes Augenmerk muss dabei auf der Integration von Manufacturing Execution System (MES, Fertigungsmanagementsystem, Produktionsleitsystem) und ERP (Enterprise Resource Planning, kaufmännische Anwendungssoftware zur Ressourcenplanung) liegen. Die Verbindung beider Systeme optimiert unter anderem: Erteilung und Rückmeldung von/zu Produktionsaufträgen, Materialwirtschaft (Verbrauch, Einkauf, Reservierung, Chargenverfolgung, Zuteilung), Verwaltung von Produktions- und Steuerrrezepturen, Berichtswesen z. B. über Maschinendaten, Kennzahlen wie OEE.
Mit optimaler Integration kommunizieren beide Systeme synchron – sie reagieren aufeinander – und stellen Daten quasi in Echtzeit bereit.
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