inray Presse Presse 2007 „MATSE“ startet bei inray

Neuer Ausbildungsberuf – „MATSE“ startet bei inray

Autor: Harry Zimmermann, erschienen in Wirtschaft zwischen Nord- und Ostsee, Juli 2007, PDF

Bei der Firma inray Industriesoftware GmbH in Schenefeld bei Itzehoe dreht sich seit 1995 alles um Software und Hardware für den industriellen Einsatz. Beginnend mit den ersten Schritten der Planung und Beratung werden individuelle Konzepte für namhafte Industrieunternehmen in ganz Europa bedarfsgerecht erstellt. So lässt sich die Firma Danone die gesamte Joghurtproduktion „Fruchtzwerge“ über die Software der Firma inray Industriesoftware GmbH steuern. Bei der Firma Tesa-Film läuft die Maschinendatenerfassung mit dieser Software.

Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der konsequenten Anwendung aktueller offener Standards wie Openess Producttivity Colaboration OPC in Verbindung mit Internettechnologien. Dadurch kann, dem Kommunikationszeitalter entsprechend, dezentral auf Daten zugegriffen werden. Die Software von inray macht eine aufwändige Programmierung für die Firmen obsolet.

Bisher wurden von inray Industriesoftware GmbH sehr erfolgreich Fachinformatiker in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung ausgebildet. Im Sommer des vergangenen Jahres entschied Geschäftsführer Manfred Radtke ab August 2007 zukünftig den neu geschaffenen Beruf des „Mathematisch technischen Softwareentwicklers“ (MATSE) in seinem Hause auszubilden. Das neue Berufsbild verbindet die Kernkompetenzen im Bereich Bereich Mathematik und Informatik zu einem bundeseinheitlichen neuen Ausbildungsberuf. Die künftigen Fachleute programmieren Software, erstellen z.B. Benutzerschnittstellen, setzen Verfahren der numerischen Mathmatik und Lösungsalgorithmen um oder richten Anwendersoftware, Datenbanken und Netzwerke ein. Nachdem sie ein Problem analysiert und ggf. mit den Kunden besprochen haben, setzen sie die Anforderungen um und dokumentieren die Ergebnisse. In der Qualitätssicherung testen sie die Software und setzen dabei die passenden Testtools ein. Sie weisen die Anwender in die Bedienung neu erstellter oder optimierter Software ein und erklären die Funktionen. Grundsätzlich gibt es keine speziellen Eingangsvoraussetzungen für die Ausbildung zum MATSE. Da jedoch der Schwerpunkt der Ausbildung im naturwissenschaftlichen Bereich liegt, sind entsprechende gute Noten ein wichtiger Hinweis auf die Eignung des Azubis.

Die inray Industriesoftware GmbH hat beriets einen Auszubildenden gefunden, der beste Voraussetzungen für diese anspruchsvolle dreijährige Ausbildung mitbringt. Andy Altenburg hat sich bei inray beworben. Er wird das Fachgymnasium mit einem guten Abschluss verlassen. Über ein Praktikum bei inray hat man sich näher kennen gelernt. Dabei hat sich gezeigt, dass Andy Altenburg über die wichtigsten Schlüsselkompetenzen für diesen neuen Beruf verfügt. Dazu zählt die Fähigkeit der Abstraktion, zu analytischem Denken und zur interdisziplinären Teamarbeit. Nach dem erfolgreichen Praktikum hat sich Manfred Radtke dazu entschieden, Andy Altenburg zum mathematisch-technischen Software-Entwickler auszubilden. Dabei handelt es sich um den ersten Ausbildungsvertrag zum MATSE in Schleswig-Holstein.

 

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