inray Presse Presse 2010 Wo Maschinen transparent werden

Wo Maschinen transparent werden

Seit 15 Jahren: Schenefelder Firma liefert spezielle Software

Autor, Foto: Ursula Werlich. Veröffentlicht in der Norddeutschen Rundschau, 16. Juni 2010, S. 20

SCHENEFELD Im Jahr 1995 wurde die Firma „inray In­dustriesoftware GmbH" gegründet. Seit 2002 ist der Software-Anbieter in der Schenefelder Holstenstraße ansässig. Mit Nachbarn, Freunden und Geschäfts­partnern konnte jetzt das 15-jährige Bestehen von inray gefeiert werden. Im Rahmen eines lockeren Empfangs hatten die beiden Geschäftsführer Manfred Radtke und Sören Rose zum Imbiss in die Geschäftsräume eingeladen. Unter dem Motto „Wir ma­chen die Produktion transpa­rent“ konnten sich Interessierte bei einem Rundgang durch die neuen Geschäftsräume über Konzepte und Projekte von inray informie­ren. Hanjo Schlüter, Techni­scher Redakteur bei inray, gab dem überwiegend fach­kundigen Publikum die ent­sprechenden Erklärungen zur Geschichte von Firma und Gebäude und natürlich zu den aktuellen Produkten.

Die ganz besondere Auf­merksamkeit der Besucher galt der Vorstellung des wei­ter entwickelten „OPC Routers“. „Dieses Programm“, so Schlüter, „ermöglicht die automatische Bereitstellung von Daten aus der Anlagen­steuerung bis hin zu den Computern der Geschäfts­leitung. So unterstützt der Router Projekte wie die detaillierte Überwachung des Energie- und Wasserver­brauchs oder die Verbesse­rung der Anlageneffektivität.“ Neben der eigenen Software zur Produktionsüberwachung und -steuerung bietet die Firma inray den Kunden auch Schulungen oder die individuelle Inbe­triebnahme für ihre Systeme an. „Wir helfen den Kunden dabei, das, was in ihren Ma­schinen passiert, transparent zu machen“, fasst Schlüter das Firmenspektrum zusammen, „um Störungen zu reduzieren, Ressourcen zu sparen, die Produktqualität zu verbessern und die Herstellung insgesamt effektiver zu gestalten.“ Eine konkrete An­wendung aus dem Lebensmittelsektor sei die automatische Überwachung der Produktionshygiene. Weltweit finden inray-Systeme ihren branchenübergreifenden Einsatz in der Industrieproduktion. Auch Unternehmen wie die Käserei Holtsee bei Kiel, die Papierfabrik Steinbeis in Glückstadt oder die Schwartauer Werke gehören zu den Geschäftspartnern von inray. Stolz, so Schlüter, sei man auch auf das betriebliche Ausbildungsangebot. Als erstes Unternehmen in Schleswig-Holstein habe inray 2007 den neuen Ausbildungsberuf des Mathema­tisch-Technischen Software-Entwicklers (MATSE) ange­boten. Drei junge Leute durchlaufen zurzeit diese dreijährige Ausbildung.

Hanjo Schlüter wies darauf hin, dass sich die Firma für Industriesoftware nach ihrer Gründung durch Manfred Radtke 1995 kontinuierlich weiter entwickelt habe. Der erste Firmensitz in Bokhorst erwies sich bald als zu klein, im Jahre 2002 erfolgte der Umzug in das alte Postgebäude von Schenefeld und 2008 schließlich in die Holstenstraße 40, dem früheren Penny-Markt. Die neuen Schulungs- und Büroräume für die insgesamt 15 Mitarbeiter las­sen nichts mehr von dem ehemaligen Supermarkt erahnen. „Sie geben genügend Platz für weiteres Wachstum“, so Schlüter.

 

 

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