inray Presse Presse 2008 Inray hilft ...

Softwareschmiede hilft Energiekosten senken

Schenefeld/jo – Produktion und Büro zusammenführen – dafür steht die kleine Schenefelder Firma Inray Industriesoftware. Mit den Inray-Programmen können Firmen unter anderem ihre Energie- und Wasserverbräuche zentral ermitteln, effizienter arbeiten und letztendlich Kosten sparen. „Wir gestalten die Produktion transparent“, sagt Geschäftsführer und Firmengründer Manfred Radtke (41).

Zusammen mit einem inzwischen ausgestiegenen Partner gründete er den Betrieb 1995 in Bokhorst, im Jahre 2000 zog Inray ins ehemalige Postgebäude nach Schenefeld. Zwei Jahre später kaufte Radtke ein Nachbargebäude hinzu, aber es wurde bald schon wieder zu eng. Jetzt steht ein erneuter Umzug an. Inray zieht in das ehemalige Penny-Haus ein, im Obergeschoss sind bereits die Büros bezogen, das Untergeschoss wird im Herbst für Inray frei. „Dann haben wir unsere Firma in einem Gebäude konzentriert“, freut sich der Geschäftsführer. Die anderen Gebäude sollen vermietet werden. Im Penny-Haus stehen der Software-Firma dann 700 Quadratmeter zur Verfügung, „dieser Platz reicht für die nächsten Jahre.“

Inray hat sich bundesweit einen Namen gemacht, die Kundenliste umfasst Fir men in ganz Deutschland. Darunter Tesa, Danone, Westfleisch und Tetra Pack. Aber auch im benachbarten Ausland bietet Inray seine Software-Lösungen an.

Bisher stehen auf der einen Seite die kaufmännischen Abteilungen mit Auftragsverwaltung, Finanz- und Rechnungswesen, Controlling. Personalwirtschaft – auf der anderen die Produktion mit eigenem Netzwerk für Prozessdatenerfassung und -auswertung. Mit Hilfe des Schenefelder Programms gelingt es, Produktions- und Maschinendaten sofort in den kaufmännischen Abteilungen auf dem Bildschirm sichtbar zu machen und darauf zu reagieren. Die Folge: Steigerung der Effizienz und dadurch Kostenersparnisse.

Ein Beispiel für erfolgreiche Inray-Arbeit ist die Firma Westfleisch. Der Einsatz der Schenefelder Software „InMove“ zieht sich durch die gesamte Produktionskette, rund 1000 Datenpunkte werden archiviert:

Dazu zählen Daten zu Energie- und Wasserverbrauch, von Betäubung, Schlachtung, vom Behältertransport über die Kistenwaschmaschine zur Lkw-Waschhalle sowie Überwachung von Kesselhaus und Kälteanlagen. Allein durch die Visualisierung des Energieverbrauchs spart Westfleisch laut Radtke jährlich einen fünfstelligen Betrag.

Veröffentlicht in der Norddeutschen Rundschau, 19. Juni 2008, S. 37, PDF

 

© 2010 inray Industriesoftware GmbH

Datenschutzerklärung | Bildnachweise/Photo Credits im Impressum