Im FokusEtikettendesign mit dem OPC Router
Hinter dem schlichten Namen „Drucker-Plug-in“ verbirgt sich ein Vorlagendesigner für druckbare Dokumente, häufig genutzt für Etiketten.
Angesprochen werden können alle installierten Windows-Druckertreiber (lokal oder im Netzwerk freigegebene). Und so funktioniert’s:
Zur Laufzeit
- wird der Druck durch einen Trigger ausgelöst, z. B. durch ein Bit in der Steuerung oder durch einen neuen Datensatz in der Datenbank (Auftragsrückmeldung o. ä.)
- ermittelt der OPC Router, mit welchen Inhalten die Variablen (Text, Barcode) gefüllt werden, z. B. Auftrags- oder Chargeninformationen aus der Datenbank oder der SPS
- führt der OPC Router Inhalt und Layout zusammen
- gibt der OPC Router das Etikett oder das Dokument auf dem gewählten Drucker aus. Der Drucker kann fest voreingestellt oder ebenfalls zur Laufzeit dynamisch ermittelt werden.
Projektierung
- Die Vorlage wird in einem grafischen Designer gezeichnet. Variablen für Text und Barcode können hinterlegt werden. Weitere Elemente sind Bilder und Rahmen. Diese Vorlage steht allen Verbindungen zur Verfügung.
- In der Verbindung wird ein Drucker-Transferobjekt platziert. Anzugeben sind Vorlage und Drucker.
- Weiter benötigt die Verbindung eine oder mehrere Datenquellen (OPC- oder Datenbank-Objekte). Datenbank-Objekte können mit Filtern versehen werden, um die korrekten Inhalte für das Etikett zu ermitteln.
- Die Elemente der Datenquellen werden mit den Etikettenvariablen verbunden. Optional kann eine Datenquelle für dynamische Druckerauswahl projektiert werden.
- Der Trigger kann frei als OPC- oder Datenbanktrigger oder in Kombination projektiert werden. Fertig !