Hywax: Digitale Transformation von „Papier“ zu „Echtzeit-Steuerung“
Datum: 18.05.2026

Das „Zettelwesen“ als Risiko für die Qualität
Hywax, ein weltweit führender Spezialist für Wachstechnologien, steuerte seine Produktion lange Zeit über manuelle Datenerfassung. Auftragsdaten wurden im ERP-System ausgedruckt, physisch zur Maschine getragen und dort händisch eingegeben. Dieser Prozess war nicht nur zeitaufwendig, sondern barg ein immenses Risiko für Übertragungsfehler. Ein erster Automatisierungsversuch mittels Individualprogrammierung scheiterte an der Komplexität: Über 20.000 Zeilen Code waren schwer zu warten und instabil.
Der Wechsel zu einer modernen Middleware-Plattform
Unterstützt durch einen Systemintegrator ersetzte Hywax die instabile Eigenprogrammierung durch eine grafisch konfigurierbare industrielle Middleware. Diese Plattform verbindet nun das SAP-System direkt mit Siemens-Steuerungen und Yokogawa-Leitsystemen. Dank des „Low-Code“-Ansatzes konnten über 90 % der ursprünglichen Programmierung durch einfache, grafische Verbindungen abgelöst werden.
Nutzen für das globale Produktionsmanagement
Hywax hat den Sprung in die Industrie 4.0 erfolgreich vollzogen:
* Null-Fehler-Quote in der Datenübertragung: Durch die Eliminierung manueller Eingaben wurden Übertragungsfehler vollständig abgeschafft.
* Echtzeit-Produktionskontrolle: Die Geschäftsführung verfügt nun über eine sofortige Produktions- und Effektivitätskontrolle, da alle Daten (von Waagen bis zu Datenbanken) live zusammengeführt werden.
* Enorme Zeit- und Kostenersparnis: Die Wartung der digitalen Infrastruktur ist durch den Wegfall des komplexen Codes deutlich günstiger und flexibler geworden.